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Zum Themenschwerpunkt GAZETTE 27, Herbst 2010: Islamkritik: Unterdrückte Frauen werden leicht übersehen Zitat der Woche Wenn die Plattformen nicht weiterarbeiten dürfen, hat das eine substanzielle Auswirkung auf unseren Cash-flow, und das macht es uns schwerer, diese Dinge, diese Programme zu finanzieren.
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DIE GAZETTE plädiert für Mitleid mit Sarrazin Thilo Sarrazin ist, nach seinem jammervollen Auftritt in "Hart, aber fair" (2. September 2010) zu urteilen, der Situation, die er selbst hervorgerufen hat, weder politisch, noch intellektuell, noch menschlich gewachsen. Das Einzige, was er verdient, ist Mitleid. Mit dem Thema hat sich schon die GAZETTE 7 (Herbst 2005) befasst: siehe hier den Text von John Ralston Saul. „Die Stimmung während des Gesprächs war furchtbar“, erinnert sich Friedman gegenüber BILD. Thema waren Sarrazins Thesen zu einem angeblichen Gen, das sich „alle Juden teilen“. Friedman: „Ich habe ihn gefragt, welches spezielle Gen damit gemeint sei und welche Eigenschaften ich aus diesem Gen zu erwarten habe. Sarrazin reagierte zunehmend unwirsch auf mein Nachhaken. Er wollte sich den kritischen Fragen nicht stellen. Am Ende brach Sarrazins Presseagent das Interview entnervt ab.“ Und dann fiel der fatale Satz des SPD-Politikers und Bundesbankvorstands: "Herr Friedmann, heute waren Sie ein Arschloch!" Trotz der Beleidigung schrieb Friedman das Interview für die „BZ“ auf. Noch während Friedman an dem Text arbeitete, erhielt die Zeitung Post der Anwälte von Sarrazins Verlag, die mit Klage drohten, falls das Gespräch unautorisiert veröffentlicht würde. Die „BZ“ reichte den Interview-Text – wie üblich – zur Autorisierung ein. Dann die Überraschung! Friedman: „Der Text, den wir zurückbekamen, war entsorgt von allen kritischen Fragen nach der genetischen Identität von Juden und anderen Volksgruppen.“ Nur belanglose Passagen aus dem Gespräch wurden freigegeben. „Selbst die Fragen waren gestrichen“, so Friedman. Die BZ verzichtete daraufhin auf einen Abdruck des verstümmelten Interviews.
So gehen die Jahre dahin:
Ulrich Hartmann am 11. Juni 2001: "Die Vereinbarung [zum Atomausstieg] ist ein erster Schritt. Entscheidend ist, dass beide Seiten sich auch in Zukunft an ihren Inhalt und Geist gebunden fühlen. Wir sind dazu bereit." Manager in Höhlen (Disclaimer: Hier geht es nicht um ein Für oder Wider Atomkraft, hier geht es um Leadership-Kompetenz und die Vorbildfunktion von Eliten!) Diese versuchte Erpressung der Kanzlerin als Dienerin des Deutschen Volkes, hat ganz klar anti-demokratische und anti-gesellschaftliche Züge - verlängert aber im Grunde nur das Denken und Handeln der ehrenwerten Herren aus den letzten Jahrzehnten in die Zukunft. Allein für den Gedanken, für den Versuch, müßten sie sich schämen und sich in Sack und Asche gekleidet, Buße tuend beim Volke und seinen gewählten Vertretern entschuldigen. Wann werden diese 'alten Männer' begreifen, daß die Zeiten endgültig vorüber sind, in denen man mal eben ein paar Milliarden Profit zu Lasten der Zukunft, der Gesundheit und des Wohlstandes dieses unseres Landes machen konnte?
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